Ich freue mich sehr, wenn ich auch im Jahr 2014 häufig auf Touren gehen kann, allermeistens (aber nicht ganz immer) wird es wieder am Mittwoch sein.
Joggen musste ich im letzten Jahr weglassen, Langlauf gefällt mir gar nicht.

Es bleiben aber Wandern, Rennvelo, Biken, Schneeschuhlaufen und neu einfach Fototouren. Ich habe vermehrt Freude gefunden an schönen (Foto)Stimmungen, meistens bin ich aber nur mit meiner kleinen Kompaktkamera unterwegs.

Mittlerweile ist die Liste meiner Touren auf über 100 angewachsen. Da wäre es jammerschade, wenn Google diesen Blog-Dienst einmal abstellen sollte (und irgendeinmal, früher oder später, wird das der Fall sein). Darum habe ich begonnen, alle Berichte in Fotobücher zu kopieren, jeweils 1 Buch pro 3 Monate. Das ist zwar ein enormer Aufwand, aber ich denke das lohnt sich.
Natürlich sind die Bücher eigentlich nur für mich wertvoll, aber bei Interesse könnten sie auch von anderen Personen bestellt werden - mir unbekannte Personen müssten sich dafür einfach in einem kurzen Kommentar melden.

Alle Berichte der früheren Jahre sind zu finden unter:

Jahr 2013: mittwochstouren13.blogspot.com

Jahr 2012: mittwochstouren.blogspot.com

Alfred Lehmann

Mittwoch, 16. April 2014

16.4.2014 Wanderung Martigny - Saxon; zu den Frühlings-Adonisröschen


Diese Wanderung war Brigitte's Idee - wir sind zusammen unterwegs.





Von Martigny an geht's zuerst im Frühlingswald einer schönen Bisse entlang.

Das ist eher aussergewöhnlich - wir sind hier im Talboden, und normalerweise werden die Bissen hoch oben an den Abhängen zur Bewässerung angelegt.






Links und rechts des Weges hat es lauter Obstkulturen....











.... und auch austreibende Rebstöcke - hoffentlich wird's ein ganz vollmundiger runder Wein mit viel Körper und Abgang, usw  (=nicht meine Stärke).
















Auf halbem Weg liegt das Dorf Charrat.

Auf dem kleinen Hügel rechts sollten gemäss Beschreibung die ersten Adonisröschen vorkommen.





Und tatsächlich!




Diese Blume kommt in der Schweiz nur noch an wenigen Stellen im Wallis vor, eben bei Saxon und im Turtmanntal.
Ich kann mich kaum sattsehen und sattfotografieren an diesen schönen Büscheln!




Es ist nicht nur der Anblick bezaubernd, sondern auch zum Anfassen sind die feingegliederten Blätter seidenweich!

Da kommt einem am ehesten ein Katzenfell in den Sinn.
Doch - mir als Nicht-so-Katzenliebhaber fehlt natürlich in den letzten Jahren jegliche einschlägige Vergleichsmöglichkeit.
Ich finde halt, wenn man schon Vergleiche ziehen will, dann sollte es heissen: Das Fell dieses jungen Büsis ist so seidenfein wie Adoniskraut - und nicht umgekehrt!!   :)






Von hier an führt dann ein sehr schöner "Adonis-Weg" bis nach Saxon:















Am Wegrand finden sich auch andere besondere Blumen:





























Leider sind die Küchenschellen hier schon am Verblühen:
















Zu guter Letzt findet sich in Saxon dieses Bänkli, das als Besonderheit bergwärts gerichtet ist -
zum entspannenden Blick auf den Wasserfall.












PS:  Leider haben sich zwei Fehler eingeschlichen:

Wir sind natürlich von Martigny aus gewandert, nicht von St. Maurice wie ich ursprünglich geschrieben habe , ich habe das ganz einfach verwechselt.
Und die blauen verblühten Blumen sind nicht Alpenanemonen, sondern wohl Küchenschellen bei genauerem Nachschauen im Büchlein!

Mittwoch, 9. April 2014

9.4.2014 Kurze Wanderung Lenk - Siebenbrünnen

"... also nichts Spektakuläres" war Sonja's Kommentar, als ich ihr gestern von meinen Plänen für heute berichtete.

Doch das Spektakel begann schon am Vorabend.
Auf einem finsteren Strässchen entlang des Krummenbachs in der Lenk bemerkte ich (zum Glück) gerade noch rechtzeitig den grossen Frosch - nein, es muss eine Erdkröte gewesen sein.
Schnell habe ich den Fotoapparat ausgepackt, aber die automatische Scharfeinstellung streikte bei dem geringen Licht.
Also zuunterst in der Tasche die Spiegelreflex hervorkramen - zum Glück wartete die Kröte ganz geduldig auf mich!




Das war ein Bild!
Ich im Finstern flach am Boden liegend, daneben die ausgeräumte Reisetasche - zum Glück kamen keine Passanten vorbei...!











Am Morgen geht's dann dem Lenkersee entlang Richtung Simmen-Quelle.















Auf halber Höhe bei der Barbarabrücke: es hat derzeit nicht viel Wasser.






















Bald bin ich oben - die Sonne kommt hier erst spät hervor.









Hier sprudelt die Simme direkt aus dem Fuss des Wildstrubels hervor, aus mehreren (eben etwa 7) Quellen.



Wieder unten im Tal zeigt sich der Frühling:














Dieser Büschel von Märzglöcklein auf abgeweideter Matte gibt doch auch noch ein Bild:






Am letzten Wochenende ist im Klöpflisbergmoos plötzlich ein Hermelin vorbeigehuscht, es hat sich lange auf einer Matte aufgehalten. Ich war überrascht und natürlich wieder zu spät, zu weit weg, falsche voreingestellte Belichtung in der Eile.

Trotzdem hier das Bild, weil doch selten:


Heute warte ich etwa eine Stunde lang an dieser Stelle, aber nichts zeigt sich.

Aber ich werde in diesem Jahr noch öfters hierherkommen, und wenn mir einmal ein besseres Bild gelingt, werde ich es hier platzieren:



                                Hermelin - Bild,    hoffentlich später einmal.




Gleich nebenan ertönt ein dauerndes Gurren aus einem Tümpel. Hunderte, wenn nicht Tausende von Fröschen (es sind wohl Grasfrösche) sind hier mit ihrer Arterhaltung beschäftigt:







Zurück am Lenkersee.

Ich finde, ich hatte heute trotz der Kürze eine ganz spektakuläre Tour!




Mittwoch, 2. April 2014

2.4.2014 Mit den Schneeschuhen: Maschgenkamm - Spitzmeilenhütte - Tannenboden

Dies ist wohl die letzte Schneeschuhtour in diesem Winter.

Animiert dazu wurde ich durch den roten Strich auf der Homepage der Spitzmeilenhütte (-Winter - Zustieg).
Das sieht schön und nicht gefährlich aus.





Schade, dass es am letzten Mittwoch nicht schönes Wetter war, als ich mit Markus für diese Tour abgemacht habe.
Und heute kann er leider nicht mitkommen.









In Flumserberg - Tanneboden, beim Umsteigen vom Postauto in die Gondelbahn, muss der Winter grad den Blumen weichen.
Im Hintergrund Brisi, Frümsel + Co.:



Vom Maschgenkamm aus sieht das ganze (ohne roten Strich) schon etwas gebirgiger aus:







Mein Ziel ist die Spitzmeilenhütte. Die Spitze des roten Wegweisers zeigt genau drauf, oberhalb des Felsbandes.






















Unterwegs:
halb Winter, halb Frühling.































Einsamer Genusswanderer.











Der markante Spitzmeilen kommt langsam näher:



Ich habe meistens ein Auge in den Himmel gerichtet in der Hoffnung, dass vielleicht wieder ein Bartgeier zu sehen ist.
Leider vergebens.










Dafür begegne ich kurz vor der Hütte noch 2 Schneehühnern (eines links unten - gut getarnt):









Wir verstehen uns ausgezeichnet!
Sie posieren schön für mich, und ich passiere dafür nur ganz langsam, so dass sie nur kurz hinter einen Stein gehen und nicht wegfliegen müssen.









Die Spitzmeilenhütte.
Sie ist derzeit geschlossen und ich bin mutterseelenalleine da.








Hier waren wir im letzten Sommer schon einmal auf unserer 5-tägigen Wanderung auf dem Sardona-UNESCO-Welterbe-Weg.




Link:  20.-25.7.2013: Sardona UNESCO Welterbe Weg














Ich habe ein kleines Picknick dabei.










Blick zurück zum Maschgenkamm.






Das ist (für mich) auch eine Art Lebensqualität:

Etwas trinken, dazu ein Schoggimuffin, an diesem wunderschönen Mittwoch auf der bewirteten Alp Fursch!














Auf dem Weg von Panüöl hinunter nach Tannenboden hat es sogar die ersten blauen Krokusse.










Ein schöner Tag bleibt mir in guter Erinnerung!