Ich freue mich sehr, wenn ich auch im Jahr 2014 häufig auf Touren gehen kann, allermeistens (aber nicht ganz immer) wird es wieder am Mittwoch sein.
Joggen musste ich im letzten Jahr weglassen, Langlauf gefällt mir gar nicht.

Es bleiben aber Wandern, Rennvelo, Biken, Schneeschuhlaufen und neu einfach Fototouren. Ich habe vermehrt Freude gefunden an schönen (Foto)Stimmungen, meistens bin ich aber nur mit meiner kleinen Kompaktkamera unterwegs.

Mittlerweile ist die Liste meiner Touren auf über 100 angewachsen. Da wäre es jammerschade, wenn Google diesen Blog-Dienst einmal abstellen sollte (und irgendeinmal, früher oder später, wird das der Fall sein). Darum habe ich begonnen, alle Berichte in Fotobücher zu kopieren, jeweils 1 Buch pro 3 Monate. Das ist zwar ein enormer Aufwand, aber ich denke das lohnt sich.
Natürlich sind die Bücher eigentlich nur für mich wertvoll, aber bei Interesse könnten sie auch von anderen Personen bestellt werden - mir unbekannte Personen müssten sich dafür einfach in einem kurzen Kommentar melden.

Alle Berichte der früheren Jahre sind zu finden unter:

Jahr 2013: mittwochstouren13.blogspot.com

Jahr 2012: mittwochstouren.blogspot.com

Alfred Lehmann

Mittwoch, 18. Juni 2014

18.6.2014 Wanderung (Amsteg) - Arnisee - Sunniggrätli

Am Morgen kann ich an einer interessanten Führung im Gotthard-Basistunnel teilnehmen (Geburtstagsgeschenk).
 
 
 
 
 
 
Start und Ziel der Führung ist beim "Angriff Amsteg", wie das im Fachjargon heisst,  bei km 8 der insgesamt 57 km Tunnel.
 
Hier der Tunneleingang in Erstfeld.
 
 
 
 
 
 
 
Am Nachmittag plane ich eine Wanderung in einem für mich gänzlich unbekannten Gebiet im Urnerland.
Mit einem Kleinstbähnli (2 Kabinen à 2 Sitz- und ev. noch einem Stehplatz) gelange ich von Amsteg auf das Hochplateau von Arni.
 
 
 
Nach kurzem Weg komme ich zum Arnisee, der von einem Wasserkraft-Stollen gespiesen wird.
 
 
 
Von diesem Seelein geht's ziemlich lange einen ruppigen steilen Weg im Wald hoch. Ich finde nicht viel Fotogenes.
 
 
 
 
 
 
Diesen Farn (Rippenfarn?) habe ich bestimmt schon oft gesehen, aber hier fällt er mir zum erstenmal als Besonderheit auf.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemäss Karte wäre ich schon längst oberhalb des Waldes in offenem Gelände, in Wirklichkeit führt der Weg aber weiter durch niedrige Fichten-Büsche - gerade so hoch dass man nicht viel sieht und doch wieder nicht hoch genug dass es Schatten hätte.
 
 
 
In meinem Kopf braut sich schon der Satz zusammen, dass dies dann gar nicht eine meiner schönsten Touren ist...
 
Doch dann - aus dem nichts heraus, auf einmal dieser erste einsame Büschel Alpenrosen in voller Blüte!
 

 
Es hat hier oben fast nur Alpenrosen und Heidelbeeren - da müsste man später einmal herkommen!
 
 
 
Ein kleiner Tümpel und etwas Farbe, und schon ist mein Gemüt wieder im Gleichgewicht.
 
 
 
Das Sunniggrätli und die gleichnamige Hütte kommen in Sicht.
 
 
 
Wie erwartet ist die Hütte noch nicht offen.
 
 
 
 
 
Oben vom Grat will ich nur husch hinten runterschauen Richtung Vierwaldstättersee:
 
 
 
Dann geht's zügig wieder den gleichen Weg runter zum Bähnli.
Mittlerweile sind die Blumen auf dieser Matte alle aufgegangen - diese üppige Matte auf dem Weg zurück zum Bähnli im Hintergrund beendet meine heutige Tour.
 
 
 
 

 

Mittwoch, 11. Juni 2014

11.6.2014 Wanderung Morgetenpass - Gantrisch - Leiterlipass

Wie schön, nach der langen Reise durch Sibirien, die Mongolei und China jetzt wieder auf eine "normale" Mittwochstour gehen zu können!!


Heute will ich von der Postautostation Wasserscheide aus den Gantrisch umrunden: rechts hoch zum Morgetenpass (zw. Gantrisch und Bürglen), von hinten her auf den Gipfel des Gantrisch, und dann links über den Leiterlipass (zw. Nünenen und Gantrisch) wieder zurück.

Ich treffe dabei noch einmal richtig auf den Bergfrühling!





Der Morgetenpass: So liebe ich es, wenn es noch Schneeresten hat, aber doch nicht mehr Tiefschnee oder gar Gefahr von Schneerutschen.



Oben auf dem Pass:


Die Aelplerfamilie hat hier an strategisch günstiger Lage einen kleinen Getränkestand aufgebaut, verkauft daneben auch Wurst und Käse.
Ich nehme von allem etwas, ich will die natürlich auch unterstützen.


Der Wanderweg auf den benachbarten Bürglen zeigt nur eine gute halbe Stunde - dann nehme ich den auch noch gleich mit.


Vom Bürglen aus sieht man, dass der Gantrisch von der rechten, hinteren Seite her gut zu besteigen ist:



Hier das steilste Stück des Aufstiegs auf den Gantrisch, es ginge auch ohne, aber mit dem fixen Stahlseil ist der Aufstieg kein Problem.

Mitten im steilsten Teil sehe ich diesen schönen Blumenbüschel. Ich habe ihn nur mit dem Zoom fotografieren können, er ist an einer steilen Wand, unzugänglich.


Vom Gantrisch aus der Blick zum Stockhorn und zu den Berner Alpen:


Im Abstieg vom Leiterlipass nochmal ein paar Blumen, zuletzt sogar noch eine Krokusmatte:





Letztes Bild für heute vom Gantrisch, jetzt wieder von der "richtigen "Seite her:



Dienstag, 3. Juni 2014

10.5. - 31.5.2014 "Zarengold" - transsibirische Eisenbahn - Anschlussreise in China

Für diesen Bericht einer einmalig schönen Zugreise mit dem "Zarengold" muss ich meinen eintägigen "Mittwochstouren" untreu werden.
Aber die Reise war derart eindrücklich, dass ich das gerne in Kauf nehme!






Ich habe für diesen Bericht mit sehr vielen Bildern und Erlebnissen einen eigenen Blog eingerichtet.

Link:   Zarengold - transsibirische Eisenbahn - China

Der Link kann auch rechts oberhalb des Blog-Archivs direkt angeklickt werden.







Nach dieser langen Reise freue ich mich wieder richtig auf weitere "gewöhnliche" Mittwochstouren ab nächster Woche!

Donnerstag, 8. Mai 2014

7.5.2014 Wanderung Fayaux - Les Pléjades - Les Avants

Es wird heute kaum Sonne geben.


 
 
Schon kurz nach Fayoux kommt das Ende des Genfersees mit dem Rhonetal und der Dents du Midi in Sicht.

Da erinnere ich mich gerne an die schöne Biketour vor 2 Jahren über die Portes du soleil, wo ich bei der Abfahrt direkt unter der Dents du Midi durchgefahren bin.

Link: 27.6.2012 Biketour über die Portes du Soleil.




Etwas später durchquere ich die ersten Narzissenfelder.




 
 
 
 
 
 
 
Je weiter nach oben ich komme, desto mehr treffe ich von den Narzissen nur noch die Knöpfe, und noch weiter oben nur noch die dichtgedrängten Stengel und Blätter an.
 
Schade! Ich bin noch etwa 2 Wochen zu früh da, um das Meer der duftenden Narzissen zu sehen und zu riechen.
 
 
Aber einfach nochmal hierher kommen in 2 Wochen geht auch nicht, da bin ich ja dann gerade in Ulan Ude.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ich treffe auf letzte Krokusse, ....
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
...  üppige Schlüsselblumen ...
 
 
 
 
 
 
 
 
...  und wenn ich schon nicht "weiss" antreffe, dann eben "gelb"!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
An meinem Weg das kleine aber besondere Hochmoor Les Tenasses, das über einen schönen Holzplankenweg trockenen Fusses durchquert werden kann.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mittendrin dieser kleine Tümpel mit Krugblumen in voller Blüte.
 
Oder genauer gesagt müsste es heissen: in voller Fressbereitschaft.
Die Pflanzen sollen nämlich Insekten in ihren Kelchen ankleben lassen und dann verdauen.
 
 

 
 
 
 
 
 
 
Ich habe lange gesucht, aber nirgendwo Käfer oder Spinnen in den Kelchen angetroffen - alles nur wassergefüllte Kelche:
 
 
 
 
 
 
 
Weiter unten auf der Höhe von Les Avants treffe ich dann wieder auf die Narzissenfeder.
 
 
 
Diese Bilder geben nur einen ungenügenden Eindruck der Menge an Narzissen hier oben, es blühen jetzt erst vereinzelte.
 
In voller Blüte werden offenbar die Felder richtig weiss ("neige du mai") - ich habe im Restaurant Les Pléjades geradezu unglaublich anmutende Fotos gesehen!
 
 
 
 
Ich möchte hier im nächsten Frühling nochmal vorbeikommen.
Und darum mein Wandertip an alle: Ende Mai auf nach Les Pléjades!
 




Nachtrag: Hermelin

Auf meiner Wanderung vom 9.4.2014 von Lenk nach Siebenbrünnen habe ich von weitem ein Hermelin gesehen.
Ich hoffte, die Tiere später einmal von näher fotografieren zu können.

Am vorigen Wochenende konnte ich dann während längerer Zeit eines in der Lenk beobachten (danke Walter für den Tipp!).

Hier ein paar Bilder davon:




Das Hermelin jagt auf einer grossen Matte nach Beute, es verschwindet dabei immer wieder in Löchern und taucht andernorts wieder auf.

Es lässt sich auf seiner wilden Jagd durch mich gar nicht stören und kommt auch mal in grossen Sprüngen bis auf 30-40 m heran - gut für meine Kamera!







Nun gibt's eine längere Pause von meinen Mittwochstouren.
Wir gehen morgen auf eine grosse Abenteuerreise, mit der transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Peking.
Ich freue mich sehr darauf!

Und ich werde gerne nach unserer Rückkehr anfangs Juni einige Eindrücke von dieser Reise mit hoffentlich vielen schönen Bildern publizieren.