Ich freue mich sehr, wenn ich auch im Jahr 2014 häufig auf Touren gehen kann, allermeistens (aber nicht ganz immer) wird es wieder am Mittwoch sein.
Joggen musste ich im letzten Jahr weglassen, Langlauf gefällt mir gar nicht.

Es bleiben aber Wandern, Rennvelo, Biken, Schneeschuhlaufen und neu einfach Fototouren. Ich habe vermehrt Freude gefunden an schönen (Foto)Stimmungen, meistens bin ich aber nur mit meiner kleinen Kompaktkamera unterwegs.

Mittlerweile ist die Liste meiner Touren auf über 100 angewachsen. Da wäre es jammerschade, wenn Google diesen Blog-Dienst einmal abstellen sollte (und irgendeinmal, früher oder später, wird das der Fall sein). Darum habe ich begonnen, alle Berichte in Fotobücher zu kopieren, jeweils 1 Buch pro 3 Monate. Das ist zwar ein enormer Aufwand, aber ich denke das lohnt sich.
Natürlich sind die Bücher eigentlich nur für mich wertvoll, aber bei Interesse könnten sie auch von anderen Personen bestellt werden - mir unbekannte Personen müssten sich dafür einfach in einem kurzen Kommentar melden.

Alle Berichte der früheren Jahre sind zu finden unter:

Jahr 2013: mittwochstouren13.blogspot.com

Jahr 2012: mittwochstouren.blogspot.com

Alfred Lehmann

Mittwoch, 9. April 2014

9.4.2014 Kurze Wanderung Lenk - Siebenbrünnen

"... also nichts Spektakuläres" war Sonja's Kommentar, als ich ihr gestern von meinen Plänen für heute berichtete.

Doch das Spektakel begann schon am Vorabend.
Auf einem finsteren Strässchen entlang des Krummenbachs in der Lenk bemerkte ich (zum Glück) gerade noch rechtzeitig den grossen Frosch - nein, es muss eine Erdkröte gewesen sein.
Schnell habe ich den Fotoapparat ausgepackt, aber die automatische Scharfeinstellung streikte bei dem geringen Licht.
Also zuunterst in der Tasche die Spiegelreflex hervorkramen - zum Glück wartete die Kröte ganz geduldig auf mich!




Das war ein Bild!
Ich im Finstern flach am Boden liegend, daneben die ausgeräumte Reisetasche - zum Glück kamen keine Passanten vorbei...!











Am Morgen geht's dann dem Lenkersee entlang Richtung Simmen-Quelle.















Auf halber Höhe bei der Barbarabrücke: es hat derzeit nicht viel Wasser.






















Bald bin ich oben - die Sonne kommt hier erst spät hervor.









Hier sprudelt die Simme direkt aus dem Fuss des Wildstrubels hervor, aus mehreren (eben etwa 7) Quellen.



Wieder unten im Tal zeigt sich der Frühling:














Dieser Büschel von Märzglöcklein auf abgeweideter Matte gibt doch auch noch ein Bild:






Am letzten Wochenende ist im Klöpflisbergmoos plötzlich ein Hermelin vorbeigehuscht, es hat sich lange auf einer Matte aufgehalten. Ich war überrascht und natürlich wieder zu spät, zu weit weg, falsche voreingestellte Belichtung in der Eile.

Trotzdem hier das Bild, weil doch selten:


Heute warte ich etwa eine Stunde lang an dieser Stelle, aber nichts zeigt sich.

Aber ich werde in diesem Jahr noch öfters hierherkommen, und wenn mir einmal ein besseres Bild gelingt, werde ich es hier platzieren:



                                Hermelin - Bild,    hoffentlich später einmal.




Gleich nebenan ertönt ein dauerndes Gurren aus einem Tümpel. Hunderte, wenn nicht Tausende von Fröschen (es sind wohl Grasfrösche) sind hier mit ihrer Arterhaltung beschäftigt:







Zurück am Lenkersee.

Ich finde, ich hatte heute trotz der Kürze eine ganz spektakuläre Tour!




Mittwoch, 2. April 2014

2.4.2014 Mit den Schneeschuhen: Maschgenkamm - Spitzmeilenhütte - Tannenboden

Dies ist wohl die letzte Schneeschuhtour in diesem Winter.

Animiert dazu wurde ich durch den roten Strich auf der Homepage der Spitzmeilenhütte (-Winter - Zustieg).
Das sieht schön und nicht gefährlich aus.





Schade, dass es am letzten Mittwoch nicht schönes Wetter war, als ich mit Markus für diese Tour abgemacht habe.
Und heute kann er leider nicht mitkommen.









In Flumserberg - Tanneboden, beim Umsteigen vom Postauto in die Gondelbahn, muss der Winter grad den Blumen weichen.
Im Hintergrund Brisi, Frümsel + Co.:



Vom Maschgenkamm aus sieht das ganze (ohne roten Strich) schon etwas gebirgiger aus:







Mein Ziel ist die Spitzmeilenhütte. Die Spitze des roten Wegweisers zeigt genau drauf, oberhalb des Felsbandes.






















Unterwegs:
halb Winter, halb Frühling.































Einsamer Genusswanderer.











Der markante Spitzmeilen kommt langsam näher:



Ich habe meistens ein Auge in den Himmel gerichtet in der Hoffnung, dass vielleicht wieder ein Bartgeier zu sehen ist.
Leider vergebens.










Dafür begegne ich kurz vor der Hütte noch 2 Schneehühnern (eines links unten - gut getarnt):









Wir verstehen uns ausgezeichnet!
Sie posieren schön für mich, und ich passiere dafür nur ganz langsam, so dass sie nur kurz hinter einen Stein gehen und nicht wegfliegen müssen.









Die Spitzmeilenhütte.
Sie ist derzeit geschlossen und ich bin mutterseelenalleine da.








Hier waren wir im letzten Sommer schon einmal auf unserer 5-tägigen Wanderung auf dem Sardona-UNESCO-Welterbe-Weg.




Link:  20.-25.7.2013: Sardona UNESCO Welterbe Weg














Ich habe ein kleines Picknick dabei.










Blick zurück zum Maschgenkamm.






Das ist (für mich) auch eine Art Lebensqualität:

Etwas trinken, dazu ein Schoggimuffin, an diesem wunderschönen Mittwoch auf der bewirteten Alp Fursch!














Auf dem Weg von Panüöl hinunter nach Tannenboden hat es sogar die ersten blauen Krokusse.










Ein schöner Tag bleibt mir in guter Erinnerung!





Mittwoch, 19. März 2014

19.3.2014 Mit dem Bike: St. Léonard - Lens - Sierre

Heute habe ich das Bike wieder ausgepackt - früh im Jahr!
Ich plane eine kurze Tour "auf halber Höhe" am sonnigen Nordhang des Wallis.

Von Siders geht's zuerst auf dem Rhonedamm bis St. Léonard.











Die meisten Bäume sind noch kahl, diese Weiden sind aber schon saftig grün und gelb!




























































Neben der Rhone hat es eine ganze Anzahl von sehr schönen Teichen, meist unter Naturschutz:



Hier bei diesem prächtigen Baum in St. Léonard beginnts zu steigen.



An den trockenen Mäuerchen der Rebberge:









Ich habs doch schon mehrmals gesagt: Als Eidechse sollte man nicht rascheln, wenn ich im Anzug bin!
Es droht unweigerlich ein Fotoshooting und Blog-Publikation!






Das schleckt nun keine Geiss mehr weg - im Wallis ist Frühling!!

























Bei diesem blühenden Baum verweile ich lange und beobachte die Hummeln.







Fazit: Es gibt 2 verschiedene Gruppen von Hummeln.
Die einen (wohl die Arbeiterinnen?) schwirren hektisch und scheinbar planlos im ganzen Baum herum, bleiben ganz gehetzt nur wenige Sekunden auf der gleichen Blüte sitzen und surren sogleich weiter.
Nichts zum Fotografieren!


Die anderen, meist etwas grösser und auch fetter, nehmens gemächlicher.

Sie sitzen lange auf der gleichen Blüte und wechseln dann nur gerade zur benachbarten Blüte
(ev. die Pensionierten..??).











Nach etwa einer Stunde, mehrere Dutzend Hummelbesuche und etwa 160 Fotos später gelingt mir dann noch dieses Bild - es gefällt mir am besten:


Nun kann ich meine Tour weiterführen.
Es geht jetzt über einen sehr schönen Wanderweg zum Dorf Icogne am gegenüberliegenden Hang (für mich heisst das heute natürlich "single trail"!).



Dieser leuchtend gelbe Zitronenfalter ist immer sogleich "zu", wenn er irgendwo absitzt.
Ich habe ihn hier gerade bei der Landung erwischt, Sekundenbruchteile später ist er wieder zu.
Ein Glücksfall!



Am Mittag ist die Tour in Siders schon beendet, es war gerade ein guter kurzer Einstieg ins Bikejahr.
Aber der Tag hat erst Halbzeit!

So kann ich noch zum (geplanten) zweiten Teil starten.
Ich lasse das Bike am Bahnhof Raron stehen und besteige wieder das dünne Bähnlein nach Eischoll - zu den Lichtblumen!
Vgl. Blog vor 2 Wochen:  5.3.2014 Wanderung Gampel - Eischoll

Und heute finde ich sie tatsächlich!





Die letzten Bilder ohne weiteren Kommentar.