Ich freue mich sehr, wenn ich auch im Jahr 2014 häufig auf Touren gehen kann, allermeistens (aber nicht ganz immer) wird es wieder am Mittwoch sein.
Joggen musste ich im letzten Jahr weglassen, Langlauf gefällt mir gar nicht.

Es bleiben aber Wandern, Rennvelo, Biken, Schneeschuhlaufen und neu einfach Fototouren. Ich habe vermehrt Freude gefunden an schönen (Foto)Stimmungen, meistens bin ich aber nur mit meiner kleinen Kompaktkamera unterwegs.

Mittlerweile ist die Liste meiner Touren auf über 100 angewachsen. Da wäre es jammerschade, wenn Google diesen Blog-Dienst einmal abstellen sollte (und irgendeinmal, früher oder später, wird das der Fall sein). Darum habe ich begonnen, alle Berichte in Fotobücher zu kopieren, jeweils 1 Buch pro 3 Monate. Das ist zwar ein enormer Aufwand, aber ich denke das lohnt sich.
Natürlich sind die Bücher eigentlich nur für mich wertvoll, aber bei Interesse könnten sie auch von anderen Personen bestellt werden - mir unbekannte Personen müssten sich dafür einfach in einem kurzen Kommentar melden.

Alle Berichte der früheren Jahre sind zu finden unter:

Jahr 2013: mittwochstouren13.blogspot.com

Jahr 2012: mittwochstouren.blogspot.com

Alfred Lehmann

Mittwoch, 16. Juli 2014

16.7.2014 Mit dem Bike geplant: Turtmann - Bachalp - Gampel; gefahren: etwas ganz anderes

Ich freue mich sehr, dass Markus ganz kurzfristig frei machen konnte und auf die heutige Tour mitkommt.





Im Velo-Abteil des Zugs Bern ab 7.07: Da haben noch ein paar andere die Idee für eine Bike-Tour im Wallis gehabt..













Wir fahren zunächst von Turtmann der Rhone entlang bis Leuk.

Dort: welch schöne Reklame:
"Brüchsch Pfüs..."
















Oberhalb von Leuk: Walliser Bergbauer auf Kleinst-Matte beim Heuen.















Ich freue mich jedesmal beim Biken im Wallis über die vielfältigen Schmetterlinge:







Das muss gesagt sein: Markus hat sich hervorragend gehalten als Begleiter eines Blog-Schreibers - und vor allem Fotografs.
Er war ohnehin immer schneller unterwegs bergauf, und es gab gar nie ein Murren über meine diversen Foto-Not-Stops!







Hier hat jemand sein Haus ein zweites mal exakt als Modell nachgebaut.









Das schöne Dörfchen Guttet am Nordhang des Rhonetals:


Ich war noch nie da.
Ich habe mir in Gedanken den Namen immer französisch vorgestellt (mit "ü" und am Schluss einfach "e") - heute vernehme ich von einem Einheimischen, dass der Name deutsch ausgesprochen wird, d.h. mit "u" und am Schluss "t".
Seltsam.

Und hier nun schon der besondere Leckerbissen von heute:
Ich sehe und fotografiere wieder mal einen Vogel - aber ich traue mich nicht (mehr), ihn als Adler in meinem Bericht zu bringen.
In der Vergrösserung sehe ich dann aber einen hellen, kahlen Kopf - ob das wohl sogar...?

Ich habe das Bild schnell meinem Ornithologen Hans geschickt, und tatsächlich:
Es ist ein BARTGEIER!


Das ist eine recht spezielle Beobachtung, ich werde das Bild an www.bartgeier.ch schicken.
(Ich habe schon einmal ein Bild von einem Bartgeier geschickt und erhielt eine umfassende Antwort mit sogar dem Namen des Vogels.
Link: Nachtrag Bartgeier zur Tour Sardona-Welterbeweg)






Ueberraschend: Weit oberhalb des Rhonetals, mitten im "Gjätt", dieses Wegschild:











Erst zu Hause in der Vergrösserung des Bildes finde ich die Erklärung dafür:


 
 
Ein kleines geteertes Strässchen gänzlich ohne Verkehr führt uns bis zum höchsten Punkt "Oberu" auf 2060 m.
 

 

Unterwegs werde ich gleich von einem ganzen Schwarm von Schmetterlingen belagert.
Da muss ich halt noch 2, 3 Selfies machen:
 


 
Wir haben beim Aufstieg den guten Moment für einen Trinkstop in einem Restaurant verpasst, in Guttet und weiter oben hat es keine Restaurants mehr.
In Oberu sind dann all unsere Trinkflaschen leer.
 
Wir fragen in irgend einem bewohnten Ferienhaus, ob wir unsere Flaschen mit Wasser nachfüllen können.
Wir können.
Und nicht nur das - wir werden gleich mit Getränken bewirtet und aus dem "irgend" wird die gastfreundliche Familie Köppel aus Guttet.
 
 
Und im Verlauf des Gesprächs ergibt sich auch noch eine kleine Planänderung.
Der Mann empfiehlt uns, anstatt auf der Höhe quer zur Fisilalpu und dann wie vorgesehen steil hinunter nach Gampel zu fahren, besser in die andere Richtung zu gehen.
Dort gibt es einen schönen Höhenweg zur Torrentalp/Rinderhütte, dann hinunter nach Leukerbad, mit dem Bähnli auf die Gemmi und wieder runter nach Kandersteg.
 
Es ist erst 1 Uhr, das sollte reichen.
Ich liebe das, wenn man Pläne so spontan ändern kann.
Also los!
 
Und recht hatte der Mann:
 




 
In der Rinderhütte kehren wir dann ein.
Markus hat übrigens Fortschritte gemacht bei der Ernährung auf Touren.
Er hat jetzt von der ausschliesslichen Tubengel-Ernährung immerhin schon auf Sandwich gewechselt (ich habe Spaghetti mit Geschnetzeltem verspeist):
 
 
Nach unserer Verpflegung in der Rinderhütte geht's auf einer ziemlich holperigen Abfahrt hinunter nach Leukerbad.
 
 
 
Diesen Teil kenne ich schon von einer früheren Tour her:
(Mein Netz von Mittwochstouren ist mittlerweile derart eng, dass ich immer wieder an bekannten Stellen vorbeikomme!)
 
 
Von der Gemmi hinunter geht's rasant, da habe ich nicht mehr viel Zeit für Fotos.
Immerhin ist es schön, entlang des Daubensees auch einmal ohne Schneefelder zu fahren...
 
Der letzte Teil hinunter nach Kandersteg ist oben noch ziemlich flach...
 
 
...  dann wird es sehr steil mit vielen Spitzkehren:
 
 
Wir haben viel erlebt, und entsprechend wurde dieser Bericht sehr lang - sorry!
(Dabei habe ich erst noch meine gebrochene Speiche und den längeren Reparaturversuch in Kandersteg nicht erwähnt).
 
Aber die Tour ist erst zu Hause fertig, und drum folgt noch ein allerletztes Bild einer schönen Gewitterwolke über Bern, vom Zug aus:
 
 
 

Dienstag, 8. Juli 2014

7.7.2014 Wanderung Lenk (Alpenrösli) - Stüblenipass - Leiterli

Schon wieder!
Bei diesem
garstigen Wetterbericht konnte ich nicht auf den Mittwoch warten - zum Glück haben wir ein paar Tage Ferien.

Ein schöner Föhntag kündigt sich an:








Unser Startort, das Restaurant Alpenrösli verdient es, dass man jedesmal kurz einkehrt, wenn man in der Nähe ist.








Schöner Weg durch die Blumenmatten:




Ausblick aufs Laufbodenhorn, Weisshorn, Mittaghorn und Iffigfall:


Die Föhnwolken gefallen mir immer sehr!





Schön, dass Brigitte diese 5-stündige Wanderung ziemlich locker schafft!


Sie muss sogar immer wieder auf mich warten, weil ich vor lauter Fotografieren kaum mehr vorwärts komme!
(.. das GPS zeigt nur noch 2,2, km/h ..).





Ich glaube, diese Aelplerfamilie ist heute nicht zu Hause.
Die sind sicher noch am eidgenössischen Jodlerfest in Davos.


Mittlerweile hat sich das Wolkenbild verändert, in Richtung Cumuli:



Weitere Blumen am Weg:






... und zuletzt wieder die üppigen Alpenrosenmatten auf dem Leiterli, allerdings noch nicht ganz in voller Blüte:



Bei der Bähnli-Mittelstation Stooss: es könnte heute Abend noch ein Gewitter geben!



Zum Schluss noch eine aussergewöhnliche, schon fast unglaubliche Episode von heute Abend:

Unsere kleine Mietwohnung in der Lenk ist ebenerdig, an Felder angrenzend.
Ich habe etwas Fernseh geschaut, die Haustüre stand weit offen.

Auf einmal, unglaublich, steht plötzlich ein Hermelin bei mir im Wohnzimmer!

Wir haben uns 2 Sekunden lang verdutzt (ich) resp. erschrocken (Hermelin) angeschaut, dann war es husch wieder verschwunden!

Es dürfte wohl dieses vorwitzige Kerlchen gewesen sein, das auf dem Feld nebenan wohnt:


Mehr Bilder von ihm im Nachtrag zu diesem Link:

7.5.2014 Les Pléjades - Les Avants